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DER TIBERIUMKONFLIKT (Tiberian Dawn)
1995 brachte Virgin Interactive unter dem Namen "Der Tiberiumkonflikt" den ersten C&C-Teil nach Deutschland. Dieser schlug sofort wie eine Bombe ein und beeinflusste maßgeblich das noch junge Echtzeitstrategie-Genre. Die Steuerung war einfach gehalten und auf das Wesentliche beschränkt und so konnten Befehle meist mit 2-3 Mausklicks erteilt werden, was im Vergleich zum indirekten Vorgänger Dune II eine Revolution war. So war in Der Tiberiumkonflikt die Kontrolle von vielen Einheiten gleichzeitig möglich und was für uns heute in Strategiespielen selbstverständlich ist, wurde damals erst von den Westwood Studios erfunden. Auch bei der Atmosphäre schlug C&C einen neuen Weg ein und so gab es zwischen den Missionen Videosqeuenzen mit echten Schauspielern, die jeden Klick kommentierende EVA und natürlich den überall auf der Welt bekannten Command & Conquer Soundtrack von Frank Klepacki. Mit diesen Voraussetzugen und der spannenden Geschichte wurde Der Tiberiumkonflikt bald nicht nur als Einzelspieler-Spiel beliebt sondern fand auch schon bald als Netzwerkspiel Anklang.Im folgenden Jahr bekam Der Tiberiumkonflikt noch ein Expansion Pack mit dem Namen "Der Ausnahmezustand" spendiert. Mit dieser Erweiterung wurden dem Spieler eine Reihe von neuen Missionen geboten, deren Reihenfolge beliebig auswählbar war. OPERATION: TIBERIAN SUN
Mit Verspätung erschien im Herbst 1999 endlich der zweite C&C-Teil des Tiberium-Universums - Tiberian Sun. Viele Fans warteten auf diesen bereits seit dem Trailer am Ende von Der Tiberiumkonflikt und der erste C&C-Teil, der von nun an von Electronic Arts vertrieben wurde, fand wieder Millionen von Fans. Die neuen Videos, natürlich wieder mit Schauspielern, kamen in wesentlich besserer Auflösung und wirkten daher auch professioneller, nicht zuletzt wegen ein paar Hollywood-Schauspielern. Das Spielkonzept überzeugte ebenso wie die zahlreichen Neuerungen und Erweiterungen und die Fortsetzung der Geschichte mit dem liebevollen Missionsdesign und den dynamischen Missionszielen. Auch die kurzen Videos in der Minikarte bzw. dem Radar fanden viele Freunde und mit der fesselnden Story bekamen Fans wieder lang anhaltenden Spielspaß geboten. Erneut ergänzte die C&C-Musik von Frank Klepacki das Spiel und so findet das Spiel selbst heute noch täglich Fans, die online miteinander und gegeneinander spielen.Auch bei Tiberian Sun folgte ein Jahr später ein Erweiterungs-Pack, diesmal mit dem Namen "Feuersturm". Dieses bot nicht nur zwei komplett neue Feldzüge, wieder mit richtigen Videos, sondern es wurde bei den Kampagnen auch ein bisher einzigartiger Weg gewählt und so erzählten die beiden Geschichten der Feldzüge nicht mehr völlig unterschiedliche Verläufe der Geschichte, sondern verliefen vielmehr parallel. Beide Enden blieben allerdings offen und so spekulieren auch heute noch manche, wie der Nod-Feldzug wohl enden würde. Aufgrund der Popularität des Mehrspieler-Modus' seit Der Tiberiumkonflikt erfand Westwood einen neuen und interessanten Weltherrschafts-Modus, in welchem man, ähnlich dem Brettspiel Risiko, auf der Weltkarte Provinzen einnehmen muss. TIBERIUM WARS
Vier Jahre nach dem letzten Command & Conquer und mehr als sieben Jahre nach C&C Tiberian Sun kehrt die Tiberiumserie, ebenso wie Kane, zurück. Die in C&C Generäle von vielen vermissten Videosequenzen mit richtigen Schauspielern kommen in Tiberium Wars nicht nur zurück, sondern haben sogar HD-Qualität. Diesmal erzählen die Kampagnen eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, so gibt es auch keine wirklich gute oder böse Partei und am Ende sollte der Spieler alles in einem ganz anderen Licht sehen. Zudem treten die Scrin (Aliens), für die es in den alten Tiberium-Teilen nur Andeutungen gab, dem Krieg bei und sind daher eine komplett spielbare Fraktion.Um dem gestiegenen Interesse am E-Sport gerecht zu werden, bietet der Mehrspieler-Modus einige innovative Features, so können Spiele nicht nur mit einem Zuschauer-Client beobachtet werden (kostenlos und ohne dass man die Vollversion des Spiels besitzen muss), sondern sie können auch moderiert werden, wobei dem Moderator nicht nur Audio- sondern auch diverse Zeichenwerkzeuge, zum Zeigen von Strategien und Taktiken, zur Verfügung stehen.
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